Erste Dienste aus der Azure Deutschland Cloud buchbar

Sie steht sowohl, Privat- als auch Firmenkunden zur Verfügung. Wer sich auf die Testversion von Microsoft Azure Deutschland Cloud einlässt, bekommt ein Startguthaben von 170 Euro. Dort angelegte Anwendungen lassen sich nahtlos in ein kostenpflichtiges Abo überführen.

Microsoft bietet nun für die Azure Deutschland Cloud und die Azure-IoT-Dienste nun wie angekündigt mit der Möglichkeit an, lediglich die laufenden Kosten zu bezahlen. Dazu stehen jetzt Testversionen bereit. Die Preview hatte Microsoft zur CeBIT im März verfügbar gemacht. Für die Registrierung wirbt Microsoft mit einem Startguthaben von 170 Euro. Im ersten Quartal 2017 soll dann auch Office 365 Deutschland verfügbar sein. Dynamics 365 Deutschland folgt dann in der ersten Jahreshälfte 2017.

Die Abrechnung der Angebote erfolgt minutengenau. Berechnet wird jeweils die tatsächlich erfolgte Nutzung. Ein Mindestbetrag oder eine Einrichtungsgebühr werden nicht verlangt. Buchen können die Infrastruktur-, Plattform- und IoT-Dienste bei Microsoft Azure Deutschland sowohl Geschäftskunden als auch Privatnutzer. Für die Registrierung verlangt Microsoft lediglich eine gültige Mail-Adresse und die Kreditkartennummer. Firmenkunden können aber auch die Bezahlung über Rechnung beantragen. Anwendungen, die in der Testversion angelegt werden, lassen sich laut Microsoft später problemlos in ein Bezahl-Abo überführen.

Mit dem Startguthaben könnten Firmen zum Beispiel einen Monat bis zu 14 virtuelle Computer, 40 SQL-Datenbanken oder eine Speicherkapazität von 8 TByte bereitstellen. Auch Web-Apps, mobile Apps und API-Apps ließen sich nutzen. Dasselbe gelte für Big-Data-Anwendungen mit Machine Learning, Streaming Analytics und Hadoop. Für IoT-Apps ließen sich dafür etwa Funktionen für die Echtzeitüberwachung und die Anomalieerkennung entwerfen.

Mit dem Angebot richtet sich Microsoft an Geschäftskunden in Deutschland, der EU sowie der Europäischen Freihandelszone (EFTA). Für sie hat Microsoft extra ein “Datentreuhandmodell” eingerichtet. Dabei kontrolliert der Datentreuhänder den Zugang zu den Kundendaten. Derzeit ist das T-Systems International, eine Tochter der Deutschen Telekom, und damit ein Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, das der deutschen Rechtsordnung unterliegt. So vermeidet Microsoft den Zugriff allzu neugieriger US-Behörden und ermöglicht es auch Firmen in regulierten Branchen, Anforderungen an Datenschutz und Datenspeicherorte nachzukommen.

Quelle: silicon.de

Preview des Microsoft SQL Server für Linux verfügbar

Außer dem kommenden Datenbankserver, der für Linux, macOS, Windows und Docker verfügbar sein wird, kündigte Microsoft für den SQL Server 2016 zusätzliche Funktionen in der kostenfreien Expressvariante an.

Bereits im März war angekündigt, den Datenbankserver künftig auch für Linux anzubieten. Nun steht eine Preview-Version des Datenbankservers für Red Hat Enterprise Linux, Ubuntu Linux, macOS und Windows sowie Docker zur Verfügung. Eine Variante für Suse Linux Enterprise Server soll in Kürze folgen. Das aktuelle Release heißt SQL Server vNext Community Technology Preview und stellt eine Weiterentwicklung der 2016er Version dar.

Quelle: Microsoft

Für den SQL Server 2016 steht ab sofort ein Service Pack 1 bereit, das neben Fehlerbehebungen wesentliche Verbesserungen im Lizenzmodell enthält. Zahlreiche Funktionen, für die bisher eine kostspielige Enterprise-Lizenz notwendig war, stehen nun auch in der Standardversion und sogar in der kostenfreien Expressvariante zur Verfügung. Dazu gehören Row-Level-Security, Data Masking, Always Encrypted, Kompression und Partitionierung sowie die in SQL Server 2014 und 2016 eingeführten In-Memory-Funktionen wie der Column Store.

Quelle: Heise Newsticker

CDN: Konfigurieren von Cacheoptionen für statische Dateien

Bei Integration von Azure CDN (Content Delivery Network) in Ihre Azure-Web-App kann man einrichten, wie lange statische Inhalte in den CDN-Endpunkten zwischengespeichert werden sollen. Die Einstellung erfolgt dabei über die IIS-Konfigurationsdatei web.config innerhalb der Web Applikation. Weiterlesen

General availability: In-Memory OLTP in Azure SQL Database Premium

You can use In-Memory OLTP to achieve incredible performance gains (up to 30X) for transaction processing and data ingestion in your Azure SQL Database Premium databases, with no or minimal changes to the application. Memory-optimized tables, memory-optimized tables types, and natively compiled T-SQL modules are now generally available in all Premium databases, including databases in Premium elastic pools.

Consider using In-Memory OLTP for the following scenarios:

To complement the transaction processing benefits of In-Memory OLTP, Azure SQL Database also supports columnstore indexes to improve the performance of reporting and analytics workloads.

To learn more about In-Memory OLTP and columnstore indexes in Azure SQL Database, see the Azure blog post.

Verschiedene 301-redirect-Methoden

Es gibt zahlreiche Methoden, um auf den verschiedenen Webservern einen korrekten 301-redirect (permanent) zu erwirken.

Ein 301-redirect erlaubt Besuchern und Suchmaschinen den Zugriff auf eine Website, wenn diese verschoben worden ist. Wenn Sie den Domainnamen Ihrer Website geändert oder die Dateinamen der Seiten geändert haben, dann müssen Sie eine Verknüpfung zu den neuen URLs für Besucher und Suchmaschinen-Robots herstellen. Die 301-redirect-Weiterleitung als permanente Weiterleitung ist die suchmaschinenfreundlichste Methode der Umleitung auf die neue URL oder Seite und ist der aktuelle Standard für SEO. Hier finden Sie Anleitungen, wie Sie eine 301-redirects auf den verschiedenen Servern erstellen können.

.htaccess 301 Redirect

Wenn die .htaccess-Datei nicht vorhanden ist, erstellen Sie diese neu. Die Datei wird ohne Dateinamens-Erweiterung mit einem einfachen Texteditor erstellt. Laden Sie die Datei in das Stammverzeichnis Ihrer alten Website. Normalerweise ist das in / public_html oder / www auf Ihrem Server.

Hinweis: Ihr Webserver muss ein Linux-System mit Apache-Webserver und aktiviertem mod_rewrite Modul sein.

Fügen Sie Folgendes zu Ihrer .htaccess-Datei hinzu:

Wenn sie statt einer allgemeinen Weiterleitung für die ganze Website lieber einzelne Dateinamen angeben wollen, können Sie eine alte URL nach folgendem Schema auf eine neue URL umleiten:

PHP Redirect:

In ASP:

Öffnen Sie die alte Website und ersetzen Sie den kompetten Code durch folgenden Abschnitt:

In ASP .NET:

Mit IIS auf einem Windows-Server:

  1. Klicken Sie im Internetdienste-Manager mit der rechten Maustaste auf die Datei oder den Ordner, die Sie umleiten möchten.
    2. Wählen Sie „eine Umleitung zu einer URL“ aus.
    3. Geben Sie die Umleitungsseite ein.
    4. Markieren Sie „the exact url entered above“ und die „a permanent redirection for this resource“.
    5. Klicken Sie auf „Übernehmen“.

web.config 301 redirect

Mit dem ersten Code-Beispiel können Sie eine einzelne Seite an einen neuen Speicherort umleiten. Das empfiehlt sich, wenn Sie wichtige Seiten ihrer Website verschoben oder umbenannt haben.

1. Öffnen Sie web.config in dem Stamm-Verzeichnis der alten Website
2. Ergänzen Sie nachfolgenden Code:

Sie können soviele Einträge wie notwendig hinzufügen.

Das nachfolgende Code-Beispiel leitet ein ganzes Verzeichnis an einen neuen Speicherort um. Wenn Sie zum Beispiel http://domain.com/olddir/ zu http://domain.com/newdir/ umleiten möchten, dann öffnen Sie die Datei web.config im alten Verzeichnis und fügen Sie folgende Zeile innerhalb des Abschnitts <system.webServer> hinzu:

In ColdFusion:

Fügen Sie den folgenden Code zu Ihrer ColdFusion-Seite hinzu:

Alle Subdomains auf www umleiten

Einige Webmaster bevorzugen es, domain.com auf www. domain.com umzuleiten, um die Suchmaschinenzugriffe zu optimieren. Dabei kann es jedoch vorkommen, dass einige Links auf die nicht-www-Seite zeigen und andere auf die www-Seite. Nur wenn die beiden Domains zusammengefasst sind, funktionieren alle ankommenden Links wie gewünscht. Das kann aber dazu führen, dass in den Ergebnissen von Suchmaschinen beide Seiten gemeinsam dargestellt werden. Mit der entsprechenden Umleitung kann man das wieder zusammenfassen.

Subdomains mit .htaccess umleiten

Fügen Sie die folgenden vier Zeilen in Ihre .htaccess Datei ein und ersetzen Sie „domain.com“ durch Ihre eigene Domain. Beachten Sie bitte, dass diese Art der Umleitung nur auf Linux-Servern mit Apache und dem Modul Mod-rewrite funktioniert.

Subdomains mit web.config unter IIS umleiten

Damit die Umleitung mit web.config-Datei funktioniert, muss das URL Rewrite Modul im Microsoft Internet Information Server IIS 7 aktiviert werden. Dann wird folgender Code in die web.config-Datei eingefügt:

Wenn Sie Probleme haben, die Umleitung selbst einzurichten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kubernetes landet im Azure Container Service

Microsofts Cloud-Angebot zur Planung und Verwaltung von Container-Anwendungen bietet spätestens mit der Ergänzung von Kubernetes das umfangreichste Angebot an Orchestrierungswerkzeugen.

Microsofts Azure Container Service (ACS) ist seit April dieses Jahres ein vollwertiger Cloud-Dienst des Unternehmens. Mit ihm ließen sich bislang auf der Azure-Plattform zur Planung und Orchestrierung von Container-Anwendungen entweder die Docker-Techniken Swarm und Compose oder – unabhängig von Docker – Mesospheres Datacenter Operating System (DC/OS) nutzen, das wiederum auf dem Cluster-Framework Apache Mesos basiert. Der Cloud-Dienst wurde nun um die Unterstützung für Kubernes ergänzt, das von Google initiierte und wohl wichtigste Container-Orchestrierungswerkzeug. Microsoft bietet damit das umfangreichste Angebot an Orchestrierungswerkzeugen im Container-Umfeld.

Vor allem Container-Orchestrierung, aber noch mehr

Der Kubernetes-Support hat derzeit jedoch noch Preview-Status. Es wird aber bereits die aktuelle Version 1.4 des Tools unterstützt. Zusätzlich nutzt der Cloud-Dienst nun DC/OS 1.8.4, was Verbesserungen beim Job-Scheduling und Marathon-basierte Container-Orchestrierung mitbringt. Damit nicht genug, hat Microsoft die dem Azure Container Service zugrunde liegende Engine als Open-Source-Projekt auf GitHub bereitgestellt. Die Engine selbst ist ein in Go geschriebener Template Processor. Die Unterstützung von Kubernetes passt gut zur Bekanntmachung aus dem Juli, dass Brendan Burns, einer der Kubernetes-Erfinder, von Google zu Microsoft gewechselt war.

Eine weitere Nachricht ist, dass die Azure Container Registry schon bald den Status einer offenen Beta hat. Dabei handelt es ich um einen Dienst, um Docker-Images in einer Private Cloud nutzen zu können. Am 14. November soll dieser Dienst dann verfügbar sein. Begleitet werden all diese Neuerungen von Features in den Entwicklerwerkzeugen Visual Studio, Visual Studio Team Services und Visual Studio Code, die dabei helfen sollen, Container-Anwendungen mit dem Azure Container Service betreiben zu können.

Docker und Kubernetes

Mit Docker lassen sich Anwendungen samt ihrer Abhängigkeiten in sogenannte Container verpacken, in denen sie sich später leicht weitergeben und ausführen lassen. Im Vergleich zu virtuellen Maschinen sind die Docker-Container sparsamer im Umgang mit Ressourcen und können schneller starten. Allerdings ist zum Anfang der Konfigurationsaufwand erheblich höher – und hier soll Kubernetes helfen.

Kubernetes war auf Googles Entwicklerkonferenz I/O 2014 vorgestellt worden und hatte schnell Unterstützer wie Microsoft, IBM und Red Hat gefunden. Seit Sommer 2015 wird die Software unter dem Dach der von der Linux Foundation betriebenen Cloud Native Computing Foundation (CNCF) entwickelt.